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Pressemitteilungen LV Hessen

29.07.21 - 12:41 Uhr

„Meine Mietenbilanz“ zeigt persönliche Mietsteigerung der letzten Jahre

– und schickt sie an Abgeordnete


Für viele Menschen ist sie so sicher wie der Tag, der auf die Nacht folgt: Die Mieterhöhung. Beständig flattert sie bei den einen alle drei Jahre ins Haus, bei einem Staffel- oder Indexmietvertrag „beglückt“ sie andere sogar jährlich. Wie sehr sich die persönliche Miete in den letzten Jahren erhöht hat, kann jeder ab jetzt von einem neuen Tool errechnen lassen: „Meine Mietenbilanz“ der Kampagne Mietenstopp auf www.mietenstopp.de.

Mit diesem Tool wird klar, wie stark Mieten in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Und welch enormes gesellschaftliches Problem diese extreme Erhöhung bundesweit darstellt.

Auf https://mietenstopp.de/mietenbilanz/ können sich Mieter*innen ihre persönliche Mietsteigerung über die letzten Jahre hinweg berechnen lassen. Das Ergebnis kann per automatischem Schreiben direkt an die zuständigen Politiker*innen per Mail und auf Social Media weitergeleitet werden. Das mit der Aufforderung, schnell konkrete politische Maßnahmen zu ergreifen. Es ist möglich, das Schreiben nach Wahlkreisen differenziert auch an die örtlichen Abgeordneten zu schicken. Das Tool wurde innerhalb weniger Stunden bereits vielfach genutzt. In vielen Fällen kamen Mietsteigerungen von mehr als einem Drittel über wenige Jahre heraus.

Monika Schmid-Balzert von der Kampagne „Mietenstopp! Denn dein Zuhause steht auf dem Spiel“: „Die immer weiter steigenden Mieten müssen endlich auf die politische Agenda. Und es müssen schnelle und vor allem wirksame Lösungen her. Erster Schritt muss ein bundesweiter Mietenstopp sein. Denn bezahlbare Miete ist die soziale Frage unserer Zeit. Die Politik muss - wie bei den Themen Gesundheit und Klima - schnell handeln!“

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Die Kampagne Mietenstopp

Wir sind eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Kampagne, die sich für einen bundesweiten Mietenstopp für sechs Jahre und weitere dringend notwendige Reformen einsetzt und die immer größer wird. Mit dabei sind unter anderem viele lokale Mieter*innen-Initiativen, der Deutsche Mieterbund, der Paritätische und der Deutsche Gewerkschaftsbund. Unsere Aktivist*innen sind über ganz Deutschland verteilt – zusammen kämpfen wir für alle Mieterinnen und Mieter. Mehr als 135 Initiativen, Bündnisse und Organisationen aus ganz Deutschland beteiligen sich mittlerweile an der Kampagne „Mietenstopp! Denn dein Zuhause steht auf dem Spiel“. Die Kampagne ist in mehr als 200 Städten und Gemeinden aktiv, mehr als 1800 Menschen haben ihre Forderungen mitunterzeichnet. Alle Forderungen der Kampagne finden sich unter www.mietenstopp.de.